Umdenken tut Not. Deutschlands Kanalnetze sind vom Verfall bedroht.

Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.

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Frankfurt/Main

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0933-3754

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ZLB: 4-Zs 5887
BBR: Z 551

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Abstract

Vieles deutet darauf hin, dass Deutschlands unterirdische Infrastruktur für die Abwasserableitung Jahr für Jahr an Wert verliert. So zeigt die Bestandsaufnahme von Kanalnetzen nicht selten intensive Schäden in Form von Beton-Korrosion. Der Investitionsbedarf wird bundesweit auf zwischen 70 und 220 Milliarden Euro veranschlagt. Nur mit einer langfristigen Strategie kann man gegensteuern: Sie muss gleichzeitig bauliche, hydraulische und umweltrelevante Defizite beseitigen und auf den nachhaltigen Erhalt des Kanal-Vermögens abzielen. Wie so etwas funktionieren kann, zeigt die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte und durch das Forschungszentrum Karlsruhe GmbH (FKZ) betreute Fallstudie "Entwicklung einer ganzheitlichen Kanalsanierungsstrategie für die Entwässerungsnetze Deutschlands (KANSAS)", deren Ergebnisse in dem Beitrag vorgestellt werden. Drei Kanalbetreiber haben sich an der KANSAS-Studie mit insgesamt vier sanierungsbedürftigen Netzen beteiligt: Zwei Berliner Netze im Ostteil der Stadt repräsentieren alte, teils vor 1900 gebaute Kanalnetze und die Netze der Städte Neuburg an der Donau und Rosenheim stehen für Kanalysteme jüngerer Baujahre, charakteristisch für kleine bis mittelgroße Städte. difu

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Entsorga-Magazin

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Nr. 1/2

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S. 12-15

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