Verwaltungsmodernisierung und dezentrale Korruption. Lernen aus unbeabsichtigten Konsequenzen.
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DE
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Potsdam
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ZLB: 4-2007/502
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DI
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Abstract
Bisher konzentrierte sich die Korruptionsforschung auf die Kernverwaltung und die Politik. Mit der Transformation des öffentlichen Sektors in Folge von New Public Management werden zunehmend die Folgen dieser Reformen sichtbar. Das Phänomen der dezentralen Korruption gewinnt zunehmend an Bedeutung. Es wird zunächst die theoretische Konzeption von Korruption hergeleitet und ein Analysemodell korruptionsbegünstigender Situationen entwickelt, das als Grundlage für die Unterscheidung von insgesamt acht Korruptionssituationen dient. Anschließend werden der Stand der internationalen Debatte über Reformen der öffentlichen Verwaltung und Korruption dargestellt sowie drei Fallbeispiele analysiert. Mit der in der Literatur fast überhaupt nicht behandelten Situation in Deutschland beschäftigt sich das folgende Kapitel. Es fragt nach den Konsequenzen der Verwaltungsreform in Deutschland und dient als Bindeglied zu einer Fallstudie, ein Korruptionsfall in der Stadt X, der auf den Zusammenhang von Verwaltungsreform und Korruption hin untersucht wird, der in dem neu gegründeten Betrieb A auftrat. Es wird nach dem Umgang mit dezentralen Korruptionsrisiken im Betrieb A sowie in den zwei Schwesterbetrieben B und C gefragt. Im Rahmen einer vergleichenden Fallstudie von drei neu gegründeten Reformbetrieben werden die Reaktionen auf unterschiedliche Erfahrungen mit Korruption auf zwei Ebenen untersucht: einerseits der Umgang der Kernverwaltung mit den ausgegliederten Organisationseinheiten, zum anderen der betriebsinterne Umgang mit den Korruptionsrisiken. Schlussfolgerung ist, dass die traditionelle Verknüpfung des Korruptionsverständnisses an das öffentliche Amt nicht mehr haltbar ist. goj/difu
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333 S.