Ungleichbehandlung von Migranten auf dem Wohnungsmarkt. Testing zum Diskriminierungsnachweis - Erläuterungen und Empfehlungen zur Anwendung der Methode.

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Dortmund

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ZLB: 4-2009/330

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Abstract

Die defizitäre Wohnungsversorgung von Migrantenhaushalten ist jenseits sozioökonomischer und demographischer Faktoren wesentlich auch auf die Wirkung diskriminierender Mechanismen und Praktiken auf dem Wohnungsmarkt zurückzuführen. Das Ausmaß von Diskriminierung muss beleuchtet und in den Blick gerückt werden. Da die von Diskriminierung betroffenen Haushalte vielfach nichts davon wissen ("unsichtbare" oder "subtile" Diskriminierung) oder nur Mutmaßungen darüber anstellen können ("gefühlte" Diskriminierung), führt kein Weg an der systematischen Erfassung von Diskriminierungstatbeständen vorbei. Testing-Verfahren (als Online, Telefon- oder Face-to-face-Testing) bieten die einzige Möglichkeit, unabhängig von der individuellen Benachteiligung von Migranten, die strukturelle Ausgrenzung als Ergebnis von Diskriminierung aufzuzeigen. Die Broschüre stellt das Testverfahren vor und geht ausführlich auf sein Vorbild ein, das "Paired Ethnic Testing" , das sich im Zuge des "Fair Housing", der gesetzlichen Grundlage zurSicherstellung der Gleichstellung im Wohnbereich in den USA entwickelt hat.

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76 S.

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