Verwaltete Kinder. Eine soziologische Analyse von Kinder- und Jugendlichenheimen im Bereich der Stadt Wien.

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SEBI: 76/3594

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Zusammenfassung

Anhand einer Aktenanalyse sowie einer organisationssoziologischen Befragung wurde die Situation in 34 städtischen und privaten Vertragsheimen der Stadt Wien untersucht. Die in Heime eingewiesenen Kinder und Jugendlichen stammen fast ausschließlich aus der Unterschicht, der Anspruch kompensatorischer Erziehung kann in den bestehenden Heimen kaum erfüllt werden. Die von der Heimkommission erarbeiteten Richtlinien bezüglich Auflösung von Großheimen, Zusammenarbeit mit den Eltern, Schul- und Berufsausbildung, Abbau der Autoritätsstruktur usw. kommen bisher in den Heimen nur im Ausnahmefall zum Tragen. Im Heimbetrieb werden dem ,,Zögling'' immer wieder Demutsgesten abverlangt; Zensieren der Post, Ausweis- und Geldlosigkeit, Zwangssparen, Ausgangsentzug als Strafe oder Trennung zwischen Personal und Insassen sind Maßnahmen, die die Verfasser als ,,Konzept der totalen Institution'' einstufen.

Beschreibung

Schlagwörter

Heimerziehung, Jugendheim, Kinderheim, Sozialwesen, Ausland, Pädagogik, Soziologie

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Wien: Jugend u.Volk (1976), 172 S., Abb.; Tab.; Lit.; Zus.

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Heimerziehung, Jugendheim, Kinderheim, Sozialwesen, Ausland, Pädagogik, Soziologie

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Publikationen des Instituts für Stadtforschung; 36