Bedingungen der Reurbanisierung.

TH Zürich, NSL
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TH Zürich, NSL

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CH

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Zürich

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0521-3625

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ZLB: 4-Zs 2586
BBR: Z 2513
IFL: I 4087

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Abstract

Der Autor reflektiert die im Städtischen selbst verorteten kulturellen Voraussetzungen der Reurbanisierung und der mit ihr vielfach verknüpften stadtpolitischen Hoffnungen. Dabei wechselt er die Perspektive; er geht nicht in erster Linie den ökonomischen und sozialen Faktoren für die Neubewertung der Stadt als Folge der Reurbanisierung nach, sondern fragt nach den Gründen, die - so der Kern seiner These - in Eigenschaften der modernen Stadt als eigenständige "Produktivkraft" selbst liegen. Unter Rekurs auf die soziologischen Klassiker Georg Simmel und Max Weber argumentiert er, dass ökonomische und kulturelle Differenzierung als Voraussetzung für die besondere Produktivität des Städtischen ihre Grundlage in zweierlei Hinsicht habe: zum einen in der Grösse, Dichte und Heterogenität der Stadt, zum anderen aber auch darin, dass die Stadt der einzige Ort sei, der das "produktive Zusammenleben von Fremden" gewährleiste. Dieses sei selbst aber voraussetzungsvoll, denn es verlange respektierte urbane Lebensweisen,gewollte Segregation und funktionsfähige Märkte, was in modernen Städten gleichzeitig nie ohne ihr jeweiliges Gegenteil zu haben sei. Diese besondere Produktivkraft des Städtischen werde nur eine Stadtpolitik erfolgreich nutzen können, die sich dieser Ambivalenzen bewusst ist.

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Nr. 1

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S. 106-114

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