Verkehrsablauf an Fahrstreifenreduktionen.

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Bonn

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ZLB: 4-2003/2666

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FO

Abstract

Im Mittelpunkt der Arbeit stehen Fahrstreifenreduktionen an Bundesautobahnen von drei auf zwei Fahrstreifen ohne Baustelle. Ziel des dokumentierten Forschungsvorhabens ist es, die Kapazität und die Verkehrssicherheit zu analysieren und zu quantifizieren. Ab einer Verkehrsstärke von 30.000 Kfz sind auffällig erhöhte Unfallanzahlen festzustellen. In Fahrstreifenreduktionen treten eher leichtere Unfälle auf. Sie sind außerhalb von Ballungsräumen tendenziell sicherer als innerhalb. Bei Fahrstreifenreduktionen in Knotenpunkten treten insbesondere bei hohen Verkehrsstärken etwas mehr Unfälle auf als auf der freien Strecke. Ein hoher Schwerverkehrsanteil hat keinen negativen Einfluss auf die Sicherheit, eine frühe Ankündigung der Fahrstreifenreduktion keinen positiven Einfluss auf das Unfallgeschehen. Für Fahrstreifenreduktionen von drei auf zwei Fahrstreifen auf der freien Strecke von Autobahnen wurde eine Kapazität ermittelt, die im Mittel um 15 unter der einer durchgängig zweistreifigen Richtungsfahrbahn liegt. Die Untersuchung des Fahrstreifenwechselverhaltens zeigte, dass mit Zunahme der Verkehrsstärke auch der Anteil der Fahrzeuge, die erst auf den letzten 100 m vor der Verziehung den Fahrstreifen wechselten, deutlich anstieg. Die Analyse der Befolgung des Reißverschlussverfahrens ergab, dass das Reißverschlussverfahren vor der Verziehung erst bei äußerst hohen Verkehrsstärken und geringen Geschwindigkeiten Anwendung findet. Zusammenfassend wird festhalten, dass Fahrstreifenreduktionen Sicherheitsdefizite aufweisen und Kapazitätsengpässe darstellen, weswegen sie möglichst zu vermeiden sind. goj/difu

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189 S.

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Forschung Straßenbau und Straßenverkehrstechnik; 869