Städtische Quartiere stärken - Humanvermögen fördern. Haushaltswissenschaftlich fundierte und lebensweltlich orientierte Ansätze für das BIWAQ-Projekt im Leverkusener Stadtteil Rheindorf-Nord.

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
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Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

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Bonn

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0303-2493

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ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073

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Abstract

Der Leverkusener Stadtteil Rheindorf-Nord ist Programmgebiet im ESF-Bundesprogramm "Soziale Stadt - Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)". Das sozialraum- und arbeitsmarktpolitisch orientierte Projekt kommt dort zum Tragen, weil trotz beachtlicher Erfolge des Programms "Soziale Stadt" Defizite bei der Erreichung einer ökonomisch tragfähigen Stadtteilentwicklung zu konstatieren sind. Kern der haushaltswissenschaftlich fundierten Ausrichtung des Projekts ist seine Fokussierung auf Familie und Privathaushalt als Basisinstitutionen jeder Gesellschaft: Dort bestimmen sich Lebensqualität und Lebenschancen der Menschen vor Ort und werden zur Schaffung und Erhaltung des Humanvermögens und in ständigem Austausch mit dem Markt die ersten und letzten Produktions- und Konsumprozesse realisiert. Ohne funktionierende Basisinstitutionen lassen sich weder Teilhabe noch Wohlstand mehren. In diesem Sinne dienen alle Projektaktivitäten der Gemeinschaftsinitiative "Ärmel hochkrempeln für Rheindorf-Nord!" in den dreiHandlungsfeldern Bildung, Ausbildung und (selbstständige) Beschäftigung der dauerhaften Verbesserung des Humanvermögens (in den Familien) der Stadtteilbewohner.

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Nr. 2/3

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S. 207-217

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