Monitoring "Soziale Stadtentwicklung" Berlin 2007. Fortschreibung für den Zeitraum 2005 - 2006. Langfassung. Endbericht.
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Berlin
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Das Monitoring dient der Überprüfung von sozialstrukturellen und sozialräumlichen Veränderungen in den Teilgebieten der Stadt Berlin und der Identifizierung von Problemquartieren mit Handlungsbedarf. Es hilft Entwicklungen auszumachen, die zu einem Anstieg von sozialen Problemlagen in einzelnen städtischen Räumen führen bzw. die dort vorhandenen Probleme verschärfen. Damit können rechtzeitig und gezielt stadtentwicklungspolitische Maßnahmen eingeleitet werden. Das Indikatorenset für das Monitoring Soziale Stadtentwicklung wurde 1998 entwickelt und im Jahr 2002 modifiziert. Nun musste das Indikatorenset abermals überarbeitet werden. Denn mit der Änderung der Sozialgesetzbücher II, III und XII zum 1.1.2005 ergeben sich Veränderungen beim Personenkreis, der durch die Transfersysteme erreicht wird. Die Sozialhilfe- und Arbeitslosenstatistik ist seitdem komplett umgestellt worden. Da ein großer Teil der Indikatoren auf Daten dieser Sicherungssysteme beruhte, wurde das Indikatorenset modifiziert. Auch das statistische Verfahren, mit dem die Ergebnisse der Analyse zusammengefasst werden, wurde neu konzipiert. Die bisherige Typisierung der Gebiete durch eine Clusteranalyse wird abgelöst durch ein Verfahren, das die Abbildung der Veränderung von Gebieten über einen längeren Zeitraum ermöglicht. Als Ergebnis sind Erfolge beim Rückgang der Arbeitslosigkeit auch in den marginalisierten Quartieren zu verzeichnen. Besorgniserregend ist die hohe Konzentration der Kinder, die in Gebieten leben, in denen der Anteil von Kindern in Haushalten mit dem Bezug existenzsichernder Transferleistungen insgesamt sehr hoch ist. Eine integrierte Quartierspolitik mit den Schwerpunkten Familien-, Jugend- und Bildungspolitik muss dabei absoluten Vorrang haben, so die Empfehlung. Künftig müssten jedoch auch die Großsiedlungen am Stadtrand stärker in die Quartierspolitik einbezogen werden. fu/difu
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84 S.