Collaborative Consumption, Sozialkapital und Quartier. Eine Annäherung.
Springer
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Springer
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DE
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Heidelberg
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0034-0111
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ZLB: Kws 150 ZB 6820
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Abstract
Sowohl das sozialräumliche Wohnumfeld als Nukleus von Stadtentwicklungsstrategien als auch internetbasierte Collaborative-Consumption-Ansätze (teilweise auch als Sharing Economy oder in Deutschland als Ko-Konsum bezeichnet) sind in Wissenschaft und Politik vieldiskutierte Themen, die sich im Spannungsfeld zwischen Globalität und Lokalität bewegen. Im Beitrag werden erstmals die Konzepte des Quartiers bzw. der Quartiersentwicklung und der Collaborative Consumption auf mögliche prozessuale Zusammenhänge überprüft. Um zu explorieren, inwieweit alternative, community-basierte Konsummodelle zu einer Stärkung der Quartiersentwicklung im Sinne eines Local Shifts beitragen können, stellen wir eine Typologie verschiedener Collaborative-Consumption-Arten vor, die sich konzeptionell am Sozialkapital und dessen Verwertbarkeit im Quartierskontext orientiert. Aus dieser Systematisierung folgt, dass viele der Angebote trotz des erklärten Ziels einer "Nachbarschaftsstärkung" - nicht notwendigerweise zu einer Akkumulation von lokalem Sozialkapital im Quartier führen müssen. Lediglich ein bestimmter, von uns definierter " autotelisch orientierter Collaborative-Consumption-Typ", hat das Potenzial, Quartiersentwicklung positiv zu beeinflussen. Dieser Typ könnte insofern für die Quartiersforschung von weiterem Interesse sein und auch für die Stadtentwicklungspraxis im Sinne eines durch webbasierte Vernetzung gestärkten "Quartiers 2.0" fruchtbar gemacht werden.
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Raumforschung und Raumordnung
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Nr. 5
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S. 401-413