Chancen und Risiken zukünftiger netzgebundener Versorgung. Ein multi-kriterielles Verfahren zur Bewertung von Zukunftsszenarien.
Selbstverl.
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Selbstverl.
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Jülich
item.page.language
item.page.issn
1433-5530
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB: 2007/2117
item.page.type
item.page.type-orlis
FO
relationships.isAuthorOf
Abstract
Wie sind denkbare zukünftige Entwicklungen netzgebundener Versorgung mit Strom, Gas, Wasser und Telekommunikation hinsichtlich ihrer ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen zu bewerten? Im ersten Teil werden bestehende Nachhaltigkeitskonzepte analysiert sowie Instrumente zur Nachhaltigkeitsbewertung diskutiert. Im zweiten Teil wird das multi-kriterielle Entscheidungsverfahren AHP (Analytic Hierarchy Process) für die diskursive Bewertung von Chancen und Risiken von Zukunftsszenarien netzgebundener Versorgung weiterentwickelt und angewendet. Untersuchungsobjekt sind vier Zukunftsszenarien netzgebundener Versorgung mit Untersuchungsraum Deutschland und Zeithorizont 2025. Diese wurden in Workshops mit Teilnehmern aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen entwickelt. Die Szenarien A und B sind charakterisiert durch einen umweltorientierten Energiemix. Im Bereich der Unternehmen findet eine Dekonzentration statt. Die Szenarien C und D haben beide einen eher konventionellen Energiemix. Wenige Großunternehmen beherrschen den Markt. Das Verfahren zur Bewertung der Zukunftsszenarien besteht aus fünf Schritten, in denen wissenschaftliche und gesellschaftliche Akteure über den gesamten Zeitraum der Studie in unterschiedlichen Aufgaben eingebunden sind. Die Diskussion zeigte, dass es gerade der Klimaschutz ist, der für die Einschätzung der Chancen und Risiken der Zukunftsszenarien maßgeblich ist. Zukunftspfaden wie Szenario C oder D, die bezüglich des Klimaschutzes deutlich schlechter abschneiden, wird dies als bedeutsame Schwäche attestiert. Alle Akteure waren der Auffassung, dass in einer Langfristperspektive die Verletzung des Klimaschutzes Nachteile auch in anderen Zielbereichen, wie Wirtschaft und Soziales, mit sich bringen wird. In der Prioritätensetzung zeigten sich kontroverse Auffassungen. Insbesondere die Gewichtung des Risikos einer mangelnden kostengünstigen Verfügbarkeit von Rohstoffen (Brennstoffen) für die Unternehmen der Versorgungssektoren als Produzenten sowie von Versorgungsleistungen für deren Kunden stellt eine Konfliktlinie dar. goj/difu
Description
Keywords
Journal
item.page.issue
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
296 S.
Citation
item.page.subject-ft
item.page.dc-subject
item.page.subject-tt
item.page.dc-relation-ispartofseries
Schriften des Forschungszentrums Jülich. Reihe Umwelt/Environment; 64