Hat die Kooperation zwischen kleinen, jungen und großen, alten Genossenschaften eine Chance? Kooperationen zwischen selbstorganisierten Wohnformen und institutionellen Partnern.

Wohnbund
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München

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1021-979X

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ZLB: Kws 505 ZB 7341
BBR: H 893

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Abstract

Die Frage nach der Positionierung der großen, alteingesessenen Berliner Wohnungsbaugenossenschaften zu den neuen Akteuren auf den Wohnungsmärkten taucht immer wieder auf. Bislang ist das Verhältnis zwischen neuen Initiativen und den traditionellen, genossenschaftlichen Trägern ein interessiertes, aber eher distanziertes geblieben. Nur vereinzelt sind konkretere Vorschläge zum Ausbau von Kooperationen zwischen neuen und alten Projekten zu hören. Aber auch in der Vergangenheit ist das Konzept, den genossenschaftlichen Solidargedanken über das einzelne Unternehmen hinaus auszuweiten, nur in Einzelfällen umgesetzt worden. Besonders zu nennen sind hier Kooperationen in der Nachwendezeit zwischen den Westberliner Traditionsgenossenschaften und den ehemaligen Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften Ostberlins. Die jeweiligen sozialen Milieus blieben dabei jedoch weitgehend unter sich. Als aufnahmebereiter für neue Initiativen haben sich in den letzten Jahren eher Genossenschaften aus dem jüngeren Spektrum erwiesen. Im Fazit wird festgestellt, dass das Thema weiterhin eine Zukunftsaufgabe bleibt. Eine Chance böte der Ansatz, größerere Wohnvorhaben mit mehreren genossenschaftlichen Trägern unter einem gemeinsamen Dach zu realisieren.

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Sonderh. Stadtlabor Berlin

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S. 21

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