Smarter Cities - ein Modell lebenswerter Städte.
Zitierfähiger Link:
Keine Vorschau verfügbar
Datum
2014
item.page.journal-title
item.page.journal-issn
item.page.volume-title
Herausgeber
Sprache (Orlis.pc)
AT
Erscheinungsort
Schwechat
Sprache
ISSN
ZDB-ID
Standort
ZLB: Kws 100/186
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
EDOC
Autor:innen
Zusammenfassung
Was zeichnet eine "Smart City" aus? Und vor allem: Wie und in welchen Bereichen müssen sich Städte weiterentwickeln, damit sie zu "smarter" Cities werden können? Aufgrund der vielfältigen Herausforderungen und der Komplexität des Systems Stadt, ist es erforderlich, Prozesse in Smart Cities aufeinander abzustimmen und zu koordinieren. Neben der Infrastrukturversorgung (Energie, Verkehr, Ver- und Entsorgung, Informations- und Kommunikationstechnologien, etc.) besteht auch in den Bereichen Lebensqualität und Umwelt, Wirtschaft und Forschung sowie Verwaltung Abstimmungsbedarf. Oft wird Smart City aufgrund der Technologieorientierung der Gesellschaft mit dem Einsatz neuer Technologien in den Bereichen Energie, Mobilität und Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) gleichgesetzt. In diesem Kontext werden vielfach (technische) Systeme entwickelt, die weder angenommen werden noch den gewünschten Erfolg erzielen können. Daher ist es wichtig, nicht nur technologische Voraussetzungen für Smart Cities zu schaffen, sondern auch regulatorische sowie gesellschaftliche und soziale Fragestellungen mit einzubinden. Diese Ausweitung des Entwicklungsansatzes folgt darüber hinaus dem Prinzip der Nachhaltigkeit. Die Arbeit entwickelt ein Modell, das den Prozess der Weiterentwicklung einer Stadt zu einer Smart City skizziert. Das "Smarter City Modell" resultiert aus einem komplexen Zugang, der Wechselwirkungen und Einflüsse von Akteuren und deren Handlungsfeldern in einem städtischen Entwicklungsprozess beleuchtet. Durch iterative Prozesse wurden Experteninterviews, Fallbeispiele und einschlägige Literatur in die Modellentwicklung integriert. Neben diesen Faktoren spielen auch technische, gesellschaftliche und regulatorische Voraussetzungen und ihre Wechselwirkungen eine zentrale Rolle. Das resultierende Wissen führt zu einer integrativen Formulierung von Herausforderungen, Neuabgrenzung von Handlungsfeldern sowie zur Definition von Voraussetzungen für Smart Cities.
item.page.description
Schlagwörter
Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 611-620