Die Geltendmachung von Ansprüchen aus gestörtem Bauablauf.

Leinemann, Ralf
Beck
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Datum

2009

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Herausgeber

Beck

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

München

Sprache

ISSN

1439-6351

ZDB-ID

Standort

ZLB: 4-Zs 6672
BBR: Z 558

Dokumenttyp (zusätzl.)

RE

Zusammenfassung

Ansprüche aus gestörtem Bauablauf sind unbeliebt. Das mag an ihrer Besonderheit liegen, nämlich der Verzahnung von Rechtsfragen mit baubetrieblichen Abläufen. Geht es nur um die rechtzeitige Zahlung von Geld, ist die Frage, ob der Schuldner in Verzug geraten ist, anhand kalendarischer Fälligkeiten, Mahnungen und Nachfristsetzungen juristisch problemlos zu prüfen. Geht es aber darum, die Überschreitung von Ausführungsfristen oder Zwischenterminen zu beurteilen, kommen weit vielfältigere Aspekte zum Tragen. Die vereinbarten Termine und ihre Überschreitung sind vielleicht noch leicht feststellbar. Bei der Frage nach dem Verursachungsbeitrag tauchen indes noch ganz andere Aspekte auf: Waren die vom Auftragnehmer geplanten Bauabläufe konform zum Vertragsterminplan? Reichten seine Kapazitäten aus? Hat der Auftraggeber alle Mitwirkungshandlungen erfüllt, um die vereinbarte Bautätigkeit zu ermöglichen? Sind nachträgliche Veränderungen des Leistungsumfangs aufgetreten, die terminliche Konsequenzen haben? Sind Störungen zum Tragen gekommen, die einer Vertragspartei zuzuweisen sind? Haben sich Witterung, Vorunternehmerleistungen, Baugrundrisiken oder Nachbarstreitigkeiten auf die Bauzeit ausgewirkt und wenn ja, zu wessen Lasten?

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Schlagwörter

Zeitschrift

Neue Zeitschrift für Baurecht und Vergaberecht

Ausgabe

Nr. 9

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

S. 563-567

Zitierform

Stichwörter

Serie/Report Nr.

Sammlungen