Meldorf 1900. Zum Alltags- und Mentalitätswandel in einer westholsteinischen Kleinstadt unter dem Einfluß der Industrialisierung, 1869-1914.
Wachholtz
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Wachholtz
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DE
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Neumünster
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ZLB: 94/3788
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DI
S
S
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Abstract
Die Arbeit fragt nach dem Wandel des Kleinstadtlebens in der Zeit der Industrialisierung im letzten Drittel des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dabei geht es darum, die Veränderungen des Alltagslebens in solchen Städten aufzuspüren, wo die Industrie selbst nicht bzw. nur in geringem Maße Fuß faßte. Zugrunde liegt der Gedanke, daß die Industrialisierung und die Modernisierungen der frühen Industriezeit nicht in erster Linie ein tosendes Spektakel waren, sondern sich für viele Menschen eher ganz allmählich im Stillen vollzogen. Schließlich lebten noch im Jahr 1910 zwei Drittel der Bevölkerung Deutschlands in Dörfern und Städten mit weniger als 10.000 Einwohnern. Sie wohnten und arbeiteten zum Teil weit entfernt von den Industriezentren und 'boomtowns'. Aber auch dort, abseits der Ballungsräume, hat es grundlegende Veränderungen gegeben. Die Frage ist, wie die Menschen in den kleinen Städten damit umgegangen sind. Meldorf wurde ausgewählt, weil diese Stadt relativ weit weg von Industriezentren lag und von ihrer Größe her überschaubar ist. Für Meldorf läßt sich die Vorstellung vom "Muff" des Kleinstadtlebens und von den "verschlafenen Provinznestern" nicht aufrechterhalten. sg/difu
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284 S.
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Studien zur Volkskunde und Kulturgeschichte Schleswig-Holsteins; 29