Haan vom Ende des Kaiserreichs bis zu den Anfängen der NS-Diktatur.

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Düsseldorf

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ZLB: 93/3891-4

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Abstract

Gegenstand der Studie ist die niederbergische Kleinstadt Haan, die seit 1894 eine eigene Bürgermeisterei bildete und seit 1921 Stadtrechte besaß. Der Ort Haan war von einem Ring großer bedeutender Industriestädte wie Wuppertal, Solingen und Düsseldorf umgeben und mit ihnen verflochten. Er stand in einem sozialräumlichen Geflecht, das ihn beeinflußte und wohl häufiger zum Objekt als zum Subjekt der politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen machte. Unter diesen Voraussetzungen erlebte Haan den rapiden Wechsel verschiedener Herrschaftsformen innerhalb eines Vierteljahrhunderts: Das Endeder Monarchie, die Weimarer Demokratie und den Beginn der NS- Diktatur. Der Autor will diese Zeit der Umbrüche anhand konträrer Begriffspaare wie Tradition und Wandel sowie Konflikt und Konsens betrachten. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie sich die konfessionellen und politischen Gegensätze auswirkten, welche Folgen wirtschaftliche Krisen hatten und woher der Aufstieg des Nationalsozialismus kam. Besonders ausführlich werden Wahlen und Volksabstimmungen sowie die Entwicklung und Organisation der Parteien behandelt. sosa/difu

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ca. 450 S.

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