Wenn kaum jemand noch weiter weiß. Eine repräsentative sozio-psychologische Fluglärmuntersuchung als Ausweg.

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Düsseldorf

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0174-1098

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ZLB: 4-Zs 2529
BBR: Z 189
IRB: Z 821

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Abstract

Anlass für Auseinandersetzungen zwischen Lärmwirkungsforschern (siehe Beiträge in der Z. für Lärmbekämpfung) ist die Novellierung des deutschen Fluglärmgesetzes. Im Mittelpunkt der Kontroversen stehen unterschiedliche Vorstellungen über die Rolle der Lärmwirkungsforschung und über die wissenschaftliche versus praktische Bedeutung von Beurteilungskriterien. Der Beitrag bezweckt, auf der Basis von Erfahrungen in Wissenschaft, Vollzug und im Rechtsetzungsprozess in der Schweiz, auf einige grundsätzliche Probleme der Grenzwertbestimmung hin zu weisen. Als Ausweg aus dem gegenwärtigen Angebotschaos an teilweise veralteten Beurteilungskriterien wird die Durchführung einer repräsentativen deutschen sozio-psychologischen Fluglärmuntersuchung angeregt. Damit würde neben einer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft erarbeiteten gesetzlichen Regelung des Fluglärms ein Beitrag zur Versachlichung und Transparenz der Fluglärmdebatte erreicht. Gleichzeitig könnte ein aktiver Beitrag zu den europäischen Standardisierungsbemühungen in methodischen Grundfragen der Lärmwirkungsforschung geleistet werden. difu

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Zeitschrift für Lärmbekämpfung

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Nr. 5

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S. 147-152

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