Identitätspolitik. Europäische Identität und Landesbewußtsein in Sachsen-Anhalt.

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Aachen

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ZLB: 2003/1226

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Die Arbeit stellt Überlegungen zur Identität politischer Einheiten diesseits oder jenseits des Nationalstaates mit den Bezugspunkten "Europa" und "Sachsen-Anhalt" vor, die im Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt "Identität" an der FH Merseburg stehen. Beginnend mit einer Nachzeichnung des Forschungsstandes zu "Identität" und "kollektiver Identität" und einer Definition von Identitätspolitik werden Überlegungen zum Verhältnis von Identität und territorialer Herrschaft (Politischer und sozialer Raum/Region) angestellt. Die dabei gewonnenen Funktionen von Identitätspolitik (Legitimität, Mobilisierung endogener Potenziale, Partizipation) wird dann auf die Identitätspolitik angewendet. Bei der Betrachtung Sachsen-Anhalts wird dabei die Identitätsbildung im Zusammenhang mit einem ostdeutschen Sonderbewusstsein und der Zusammengehörigkeit angesprochen. Die Identität Europas verlangt nach einer Klärung der Begriffe der Kultur- und Wertegemeinschaft, eine europäische Identität stellt sich als offene und prozessurale Identität heraus. goj/difu

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164 S.

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