Ungleiches ungleich behandeln! Wege zu einer bedarfsorientierten Schulfinanzierung.

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Berlin

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2363-7358

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ZLB: Kws 575/362

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Abstract

Das zentrale Erkenntnisinteresse dieses Policy Briefs gilt der Frage, ob und ggf. wie die Bundesländer ihre Grund- und Sekundarschulen heute schon bedarfsorientiert mit zusätzlichem Personal ausstatten. Kap. 2 untersucht, inwieweit die Kultusbehörden der Länder die schlechteren Bildungschancen von Schülern mit Migrationshintergrund bei der Verteilung von Lehrkräften berücksichtigen, nach welchen Kriterien sie zusätzliche Bedarfe ermitteln und welche Rolle Schüler- und Sozialraumdaten (z. B. Arbeitslosenquote am Schulstandort) bei der Mittelvergabe spielen. In diesem Zusammenhang werden besonders die sog. Sozialindizes betrachtet, die die Standortbedingungen und die Schülerschaft für jede Schule individuell abbilden und mithilfe derer zusätzliches Personal entsprechend den Herausforderungen vor Ort verteilt wird (s. Kap. 3). Anschließend wirft Kap. 4 einen Blick ins Ausland, genauer nach Frankreich, Kanada und in die Vereinigten Staaten, wo die Schulbehörden bereits jahrzehntelange Erfahrung mit bedarfsorientierter Schulfinanzierung und der Nutzung von Bildungsdaten haben. Kap. 5 fasst die zentralen Befunde zusammen und entwickelt darauf aufbauend Handlungsempfehlungen, um die bestehenden Verfahren der Lehrerzuweisung in den Bundesländern weiterzuentwickeln.

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30 S.

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SVR-Forschungsbereichs. Policy Brief; 2016-1