Wohnen mit Anschluß. Zuwachspotentiale für den DB-Personenverkehr und die Umweltqualität durch autoarmes Wohnen in Bahnhofsnähe. Strategische Analyse und Darstellung des Handlungsbedarfs im Zuge der Bahnreform.

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DE

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Trier

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ZLB: 99/331-4

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DI

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Zusammenfassung

Gegenstand der Arbeit sind Bahnhöfe und Haltestellen der Deutschen Bundesbahn mit ihrem jeweiligen Bahnhofsumfeld, für die ein verkehrliches und städtebauliches Nutzungskonzept entwickelt werden soll, das auch langfristig das Betriebsergebnis der Bahn verbessern kann. Die zentrale Hypothese lautet: Durch autoarm gestaltete Bahnhofsviertel mit Mischfunktion (Wohnen, Arbeiten, Bildung, Einkauf, Erholung) wird ein zusätzliches Kundenpotential für die Bahn erschlossen und damit die Umwelt entlastet. Genauer untersucht werden bahneigene Flächenpotentiale in Bahnhofsnähe, die als Standort für Wohngebiete geeignet ist. Da die Umgestaltung der Bahnhofsviertel und die Wiedernutzung der Bahnbrachen in der Regel mit Neubauten verbunden sind, eröffnet sich die Chance, das neue Viertel unter den Gesichtspunkten eines energiesparenden und umweltfreundlichen Bauens zu gestalten (optimale Wärmedämmung, Nutzung von Solarenergie, effiziente Heizsysteme, Wasseraufbereitung, Dach- und Fassadenbegrünung etc.). Im Verlauf der Arbeit werden zunächst die Funktion und die aktuelle Entwicklung der Bahnhöfe und Haltestellen beschrieben. Szenarioartig werden die Entwicklungspotentiale der Bahn und ihrer Zustiegsstellen veranschaulicht, bevor dann auf verkehrsberuhigte und autofreie Siedlungen generell und exemplarisch eingegangen wird. Die mit einem autofreien Siedlungstyp in Bahnhofsnähe verbundenen Vor- und Nachteile (Gewinn an Mobilität, Lärmbelastung) werden ermittelt. Der methodische Teil der Arbeit nähert sich in vier Schritten der Thematik: zuerst werden für ein fiktives Wohngebiet mit 100 Wohnungen die Verkehrsverlagerungs- und die dadurch hervorgerufenen Umweltentlastungseffekte quantifiziert, bevor diese Erkenntnisse exemplarisch auf drei disponible Bahnflächen in NRW angewandt werden. Anschließend werden die ermittelten Effekte autoarmer Siedlungen in Haltestellennähe auf ein gesamtes Stadtgebiet (Bielefeld) übertragen und mit der tatsächlichen Siedlungsentwicklung verglichen. 15 Leitfadengestützte Experteninterviews ergänzen den Methodenmix und differenzieren nochmals die spezifischen Chancen und Probleme autoarmer Siedlungen in Bahnhofsnähe. goj/difu

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IX, 112 S., Anh.

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