Trend zu sinkenden Stromverbräuchen - trotz verbesserter Reinigungsleistung. 34. Leistungsvergleich der kommunalen Kläranlagen in Baden-Württemberg.

Gemeindetag Baden-Württemberg
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Gemeindetag Baden-Württemberg

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Stuttgart

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ZLB: 4-Zs 1723
BBR: Z 333

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Abstract

Der Landesverband Baden-Württemberg der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) hat den Leistungsvergleich der kommunalen Klärwerke kontinuierlich weiterentwickelt. Neben den klassischen Abwasserparametern zur Bestimmung der Reinigungsleistungen sowie dem Fremdwasseranteil werden schon seit dem Jahr 2002 die Stromverbräuche der Kläranlagen flächendeckend erfasst. Damit liefert das Zahlenmaterial in seiner Gesamtheit und zeitlichen Entwicklung einen wichtigen Beitrag zu der im Zusammenhang mit dem Klimawandel geführten aktuellen Energiediskussion. Im Leistungsvergleich der baden-württembergischen Kläranlagen für das Jahr 2007, dessen Ergebnisse in dem Beitrag vorgestellt werden, wurden insgesamt 1.026 Anlagen mit einer Ausbaugröße von 60 bis zu 1.200.000 Einwohnerwerten (EW) erfasst. Es wurden insgesamt rund 1.652 Millionen Kubikmeter Abwasser behandelt, was umgerechnet 102 Kubikmeter pro EW ergibt. Davon sind durchschnittlich 26 Kubikmeter Fremdwasser, wobei die Fremdwasser- und Regenwassermengen im Vergleich zu großen Anlagen bei den kleineren Kläranlagen mehr als doppelt so hoch sind. Im Hinblick auf den Energieverbrauch konnte festgestellt werden, dass trotz verbesserter Reinigungsleistung weniger Strom verbraucht wurde. Der Gesamtstromverbrauch der erfassten Kläranlagen betrug 550,3 Millionen kWh. Die spezifischen Stromverbräuche schwanken, da es noch Anlagen gibt, die über den so genannten Toleranzwerten liegen, aber in Zukunft ein höheres Einsparpotenzial erwarten lassen.

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Die Gemeinde

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Nr. 11

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S. 349-352

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