Der kleinteillge Einzelhandel in Stadtrandlagen und seine Bedeutung für den Stadtraum.
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DE
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München
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ZLB: 4-2007/164
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EDOC
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Zusammenfassung
Als Ursache der Anziehungskraft vieler Einzelhandelsagglomerationen wurde in den letzten Jahren immer häufiger neben Verkaufsfläche und Angebotskonzentration auf eine noch nicht näher bestimmte, weitgehend irrationale Ausstrahlung der Läden verwiesen. Es scheint, als ob im Einkaufsverhalten Emotionen eine wachsende Rolle spielten. Auch das "Image des Preisvorteils" kann mit Hilfe der Architektur bewusst demonstriert werden, indem einfache, aber großflächige Baukörper, verbunden mit einer simplen Innenausstattung bestehend aus Regalsystemen mit Pappkartons realisiert werden. Bisher fehlt es an systematischen Versuchen, Betriebsformen auf stadträumliche und gesellschaftliche Einflüsse, sowie Geschäftsgebäude auf Einflüsse der ortsbezogenen Emotionen zu untersuchen. Die Arbeit erfasst die Sympathien und Vorstellungen der Bevölkerung über charakteristische Merkmale verschiedener Ladentypen und Standorte und überprüft ihren Einfluss hinsichtlich der Zukunftsfähigkeitdes kleinteiligen Einzelhandels. An Hand von acht Gebieten in München wird untersucht, welche Symbiosen zwischen Stadtraum und Einzelhandel vorhanden sind. Die Stadtrandlagen sind hierbei von besonderem Interesse, da sie mehr unter dem Strukturwandel im Einzelhandel leiden und ihr Trading Down größere soziale Probleme aufwirft als im Stadtzentrum. Die Arbeit gliedert sich in einen allgemeinen Teil, in dem der gesellschaftliche und fachliche Hintergrund der Probleme des kleinteiligen Einzelhandels aufgezeigt wird und die theoretischen Grundlagen zur Erfassung und Überprüfung der Handlungsrelevanz ortsbezogener Einzelhandelsgeschäfte diskutiert werden, und in einen empirischen Teil, in dem die Ergebnisse und Hintergründe einer Befragung über Architektur und Einzelhandel, Sympathien und Aversionen gegenüber Läden sowie Präferenzen von Einkaufsorten dargestellt, analysiert und bewertet werden. Die acht Untersuchungsgebiete in Stadtrandlagen von München werden analysiert und an Hand soziodemographischer sowie geographischer Merkmale miteinander verglichen. Die Einzelhandelsstandorte werden in ihrer Struktur untersucht. Die Schlussfolgerungen beschreiben Entwicklungsaussichten an Hand von Szenarien über Geschäftsaufgaben und die Auswirkung von Leerstand auf die Stadtrandlagen, als auch eine Perspektive, die die Zukunftsfähigkeit des kleinteiligen Einzelhandels in Stadtrandlagen ermöglicht. goj/difu
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Seiten
VII, 189 S.