Hundeschlachtungen in Deutschland am 19. und 20. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse in München.

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München

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ZLB: 95/1428

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DI

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Abstract

Daß Hunde in der Bundesrepublik Deutschland bis 1986 als Schlachtvieh in Betracht kamen, war und ist in der Bevölkerung weitgehend unbekannt. Informationen über das Vorkommen von Hundeschlachtungen sind deshalb spärlich vorhanden. Anliegen der Arbeit ist es, zu untersuchen, in welchem Umfang Hunde geschlachtet wurden, in welchen Gegenden dies geschah und wer die Produzenten und Konsumenten dieses Fleisches waren. Ferner wird dargestellt, wie es zur Aufnahme des Hundes ins Fleischbeschaugesetz und zum Verbot dieser Schlachtungen gekommen ist. Aufgrund intensiver Recherchen im Stadtarchiv München werden die Verhältnisse in dieser Stadt um die Jahrhundertwende näher betrachtet. Untersucht wird auch Chemnitz, die erste deutsche Stadt, in der Hunde am Schlachthof geschlachtet wurden und wo Hundefleisch auch ins Angebot von Schankwirtschaften gelangte. mabo/difu

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219 S.

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