Die unterschiedliche Besteuerung privater Spielhallen und staatlicher Spielbanken aus unions- und verfassungsrechtlicher Perspektive. Umsatzsteuer - Spielbankabgabe - Vergnügungssteuer. Ein Rechts- und Rechtsprechungsüberblick.
Kommunal- u. Schul-Verl.
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Kommunal- u. Schul-Verl.
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Wiesbaden
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ZLB: R 287/15
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Abstract
Im föderalen Vielsteuersystem werden Spielbanken und Spielhallen unterschiedlich besteuert. Umsatzsteuer, Spielbankabgabe als nationale Sonderabgabe und die kommunale Spielgerätesteuer bewegen sich zwischen Europarecht und nationalem Verfassungs- und Gesetzesrecht. Spielhallenbetreiber fechten regelmäßig die kommunale Vergnügungsteuer an und halten diese Veranlagung unions- und verfassungsrechtlich für rechtswidrig. Die Spielhallen kritisieren in den zentralen Argumenten ihrer Klagen Verstöße gegen das europäische Mehrwertsteuer- und Beihilfesystem sowie gegen den Grundsatz der steuerlichen Neutralität. Sie machen eine aus ihrer Sicht unionsrechtswidrige Doppelbesteuerung geltend und sehen sich im Vergleich zu Spielbanken in ihrem verfassungsrechtlich geschützten Gleichbehandlungsanspruch verletzt. Das Buch wertet die einschlägige nationale und europäische Rechtsprechung aus und zeigt als Praxisleitfaden für kommunale Anwender die für die Bewertung der Besteuerungsfragen erforderlichen Abwägungen auf.
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XXXIII, 165 S.
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