Zur Kennzeichnung der Veränderungen des organischen Anteils von Siedlungsabfällen während der Rotte.
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SEBI: 79/5655
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Zusammenfassung
Aufgabe dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, welche mikrobiologischen Prozesse bei verschiedenen Verfahren der Kompostierung von Müll und Klärschlamm stattfinden und wie durch Veränderung bestimmter Parameter (Sauerstoffgehalt, Wasseranteil, Temperatur, Zusammensetzung des Ausgangsmaterials) der Verrottungsprozeß intensiviert werden kann. Da die den Verrottungsprozeß bestimmenden Parameter in einem komplexen dynamischen Beziehungsgefüge voneinander abhängen und sich wechselseitig beeinflussen, werden kontinuierlich Proben während des Rotteverlaufs bei unterschiedlichen Kompostierungsverfahren entnommen und analysiert, um festzustellen, bei welchem Verfahren die im Müll und Klärschlamm enthaltenen organischen Substanzen am schnellsten durch aerobe Mikroorganismen in einfache mineralische Verbindungen zerlegt werden. Aerobe Mikroorganismen können ihre Nahrung nur in gelöstem Zustand aufnehmen und benötigen Sauerstoff zur Lebenstätigkeit. Da jedoch Wasser- und Lufthaushalt in der Kompostmiete wie im Boden in einem umgekehrt proportionalen Verhältnis stehen, müssen Feuchtigkeit und Durchlüftung beständig optimiert werden, um eine Verkürzung der Rottezeit zu erreichen. Unterstützend wirkt dabei außerdem ein hoher Zerkleinerungsgrad des Ausgangsmaterials. bg/difu
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Schlagwörter
Siedlungsabfall, Klärschlamm, Kompostierung, Kompost, Verrottung, Wasserwirtschaft, Entsorgung, Abfall
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Gießen: (1977), 139 S., Abb.; Tab.; Lit.
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Siedlungsabfall, Klärschlamm, Kompostierung, Kompost, Verrottung, Wasserwirtschaft, Entsorgung, Abfall