Kommunale Agenda 21 zur nachhaltigen Entwicklung und konziliarer Prozeß am Beispiel Berlin-Köpenick. Machbarkeitsstudie.

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Berlin

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ZLB: 96/1121-4

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Abstract

Die Neuartigkeit des Ansatzes "Köpenicker Modell" liegt darin, daß in einem öffentlichen "Forum Umwelt und Entwicklung Köpenick" eine Reihe örtlicher Akteure für eine Kooperation bei der Erarbeitung einer "lokalen Agenda 21" gewonnen wurden. Es ergeben sich die drei Säulen Kommune - Öffentlichkeit - Kirche. In der Untersuchung wurden der Sachstand sowie die Kooperationsverhältnisse und der Kooperationsbedarf ermittelt. Kritikpunkte und Handlungsdefizite waren aus Sicht der örtlichen Akteure der hohe Nachholbedarf an breiter und zielgruppenorientierter Öffentlichkeitsarbeit im Bezirk, die als nicht ausreichend empfundene Bürgerbeteiligung, eine mangelnde Problemorientierung im Verhältnis zu einer überbetonten Strukturdebatte sowie ein Nachholbedarf bei der Einbeziehung von Fachkompetenz und Erfahrungen anderer Kommunen. Die zur Erarbeitung und Umsetzung einer lokalen Agenda eingeführten Kooperationsformen wurden weitgehend akzeptiert. Die Akzeptanz bei breiten Bevölkerungsschichten wird allerdings wesentlich vom Erreichen konkreter Ziele im sozialen, ökonomischen und ökologischen Bereich abhängen. eh/difu

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49 S.

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