Sicherheit durch Stadtgestaltung. Städtebauliche und wohnungswirtschaftliche Kriminalprävention. Konzepte und Verfahren, Grundlagen und Anwendungen.

Verl. Sozial, Raum, Management
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Verl. Sozial, Raum, Management

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DE

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Köln

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ZLB: 2005/1177

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SW

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Zusammenfassung

Die großen und mittleren Städte befinden sich in einem strukturellen Umbruch. Es werden zahlreiche Veränderungen vorausgesagt, die Auswirkungen auf städtische Entwicklungsperspektiven haben werden. Zu nennen sind Trends wie die demographische Alterung, eine wachsende ethnisch-kulturelle Vielfalt der Bevölkerung und eine weitere Entmischung der Wohnbevölkerung in unattraktiven oder vernachlässigten Wohngebieten. Weil subjektive Unsicherheitsempfindungen in bestimmten Stadtgebieten angesichts dieser Entwicklungen zunehmen werden, kommt dem Thema "Sicherheit" unter dem Gesichtspunkt der "Zukunftsfähigkeit" von Städten eine wachsende Bedeutung zu. Es gibt bisher keine Übersicht über die Kriterien und Grundlagen, wie Sicherheit im Stadtquartier hergestellt werden kann. Ebenso herrscht ein Mangel an Beschreibungen einer wirkungsvollen "Praxis" und von Verfahren, Sicherheitsbelange im Städtebau und in der Wohnungsbewirtschaftung zu überprüfen und in der alltäglichen Planungs- und Verwaltungspraxis gezielt durchzusetzen. In den Jahren 2001 bis 2004 wurden Texte zum Thema "Kriminalprävention und Sicherheit im Städtebau" in der Publikation zusammengeführt, um ein erstes Handbuch zu dem Thema zu präsentieren und das Defizit an entsprechenden Informationen zu beseitigen. Im ersten Teil werden Grundlagen der kriminalpräventiven Stadtgestaltung beschrieben. Dabei wird Sicherheit als Thema der Stadtplanung und Wohnungsbewirtschaftung vorgestellt. An Beispielen werden die Kriterien für Kriminalprävention im Städtebau beschrieben. Sie zeigen, wie subjektive Unsicherheit durch Gestaltung der Siedlung und soziales Management verringert und wie Wohngebiete, die wegen eines hohen Verunsicherungspotenzials auffallen, wieder stabilisiert werden können. Im Anschluss werden Verfahrenswege für die Umsetzung vermittelt. Im zweiten Teil der Veröffentlichung werden Anwendungen präsentiert. Von verschiedenen Experten wird veranschaulicht, wie Hindernisse bei der Implementation des Sicherheitsgedankens in der Bauplanung und in der Wohnungsbewirtschaftung erfolgreich überwunden werden können. difu

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247 S.

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SRM-Reihe; 2