Kann die Umweltökonomie den intrinsischen Wert der Natur berücksichtigen?
Dt. Fachverl.
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Dt. Fachverl.
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DE
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Frankfurt/Main
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0931-0983
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ZLB: Zs 2985
BBR: Z 471
TIB: ZB 3717
BBR: Z 471
TIB: ZB 3717
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Abstract
Die Frage, ob bzw. inwiefern der intrinsische Wert der Natur durch ökonomische Analysen angemessen erfasst werden kann, wird nicht nur innerhalb der Umweltökonomie kritisch diskutiert. Auch von Umweltethikern wird der Umgang der Ökonomen mit intrinsischen Werten, was sowohl ihre begriffliche Verwendung als auch deren empirische Erfassbarkeit anbelangt, aufmerksam verfolgt. In diesem Zusammenhang spielt insbesondere der Begriff des nutzungsunabhängigen Wertes eine zentrale Rolle. Durch eine Gegenüberstellung und Parallelisierung verschiedener umweltethischer und umweltökonomischer Wertkonzeptionen zeigt sich, dass einerseits Umweltökonomen von begrifflichen Präzisierungen aus dem Bereich der Umweltethik profitieren können, und dass andererseits Umweltethiker anerkennen sollten, dass Umweltökonomen, anders als häufig unterstellt, durchaus nicht-instrumentellen Werten Rechnung tragen und diese im Prinzip auch empirisch ermitteln können. Welchen Wertkomponenten dabei Rechnung getragen werden soll, erläutert dererste Abschnitt. Danach wird eine Wertkomponente - der nutzungsunabhängige Wert der Natur - näher betrachtet. Anschließend wird diese vor dem Hintergrund umweltethischer Unterscheidungen präzisiert. Im vierten Abschnitt wird die empirische Erfassung nutzungsunabhängiger Werte durch die Umweltökonomie diskutiert, um schließlich zu der Beantwortung der Ausgangsfrage zu kommen.
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Journal
Zeitschrift für Umweltpolitik & Umweltrecht
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Nr. 3
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S. 293-313