Das Neue Hoyerswerda. Ideenhaushalt, Aufbau und Diskurs der zweiten sozialistischen Stadt der DDR.
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Berlin
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ZLB: Soz 857/39
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DI
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Abstract
Zukunftsfroh begann 1955 der Aufbau der sozialistischen Musterstadt. Das Neue Hoyerswerda zog Schriftsteller, Künstler und tausende Arbeiter für das Kokskombinat Schwarze Pumpe an. Eine neue Stadt für neue Menschen wurde geplant, mit neuen Formen des industriellen Bauens experimentiert und überraschend öffentlich darüber diskutiert. Der Autor zeigt das Planen und Bauen sowie die lebhaften Diskussionen um Urbanität und Lebensqualität in einer sozialistischen Vorzeigestadt. An Zeitzeugenberichten und Medienanalysen, an kritischen Kommentaren von Brigitte Reimann, Gerhard Gundermann und zahlreichen Bewohnern vollzieht er nach, wie der Diskurs zu einer grundlegenden Erneuerung des städtischen Ideenhaushalts in den späten 1960er Jahren führte. Erstmals diskutiert er diesen Wertewandel als Abfolge einer ersten zu einer zweiten Moderne im DDR-Städtebau: Von Zukunftsträumen zu Geborgenheitsversprechen, von der Kultur- zur Sport- und Freizeitstadt veränderten sich die Realitäten der Musterstadt und der sozialistischen Gesellschaftsutopie.
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