Stadtrat und städtische Oberschicht von Puebla am Ende der Kolonialzeit (1787-1810).

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SEBI: 72/2417

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Der Stadtrat - ayuntamiento - als Institution der lokalen Selbstverwaltung in Hispanoamerika war ein Organ der kleinen weißen Oberschicht, die sich aus den eingeborenen Kreolen, hauptsächlich Grundbesitzern, und den europagebürtigen Spaniern, diese waren meist Unternehmer oder Kaufleute, zusammensetzte. Die Arbeit analysiert nach einer ausführlichen Darstellung der Sozialstruktur und der wirtschaftlichen Verflechtungen der Stadt auch die Entwicklung der Institutionen in ihrer Abhängigkeit von den ökonomischen Interessen der Oligarchie. Daraus entstandene Differenzen zur königlichen Verwaltung des Gouverneurs bzw. Gouverneur-Intendanten führten nach der Sanierung der Stadtfinanzen durch eine königliche Reform zu politischen Unabhängigkeitsbestrebungen gegenüber dem spanischen Mutterland, die aber die hierarchische Struktur der Kolonialgesellschaft nicht antasteten, weil sie die sozio-ökonomische Vorherrschaft der Oligarchie dauerhaft gerantierte. Der Volksaufstand von Hidalgo stieß deshalb auf entschiedene Ablehnung.

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Schlagwörter

Geschichtswissenschaft, Kommunalpolitik, Gemeinderat, Sozialschicht, Stadt, Kolonialzeit, Elite, Stadtrat

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Wiesbaden: Steiner (1971) 233 S., Tab., ; Lit.; Zus.; (phil.Diss.; Köln 1972)

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Geschichtswissenschaft, Kommunalpolitik, Gemeinderat, Sozialschicht, Stadt, Kolonialzeit, Elite, Stadtrat

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Mexiko-Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft; 3