Der integrative Umweltplan. Chance für eine nachhaltigere Entwicklung?

Dortmunder Vertrieb für Bau- und Planungsliteratur
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Dortmund

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ZLB: 2003/923-4

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Abstract

Trotz Aufnahme der Leitvorstellung einer nachhaltigen Raumentwicklung in § 1 Abs. 2 Raumordnungsgesetz einerseits und der nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung in § 1 Abs. 5 Baugesetzbuch andererseits, erhält der Schutz von Natur und Umwelt - entgegen den fachlichen Erkenntnissen und Erfordernissen - in der planerischen Auseinandersetzung mit anderen Belangen häufig nicht das ihm zustehende Gewicht. Gründe für die fehlende Durchsetzungskraft der Umweltbelange liegen möglicherweise in einer fachgesetzlichen und instrumentellen Zersplitterung des Natur- und Umweltschutzes. So entstehen grundsätzliche Fragen hinsichtlich einer stärker ganzheitlich (integrativ) ausgerichteten Planung, auf die dieser Band näher eingeht. Weil letztlich die ökologischen Funktionen des Raumes den Rahmen der gesellschaftlichen Ansprüche bilden, bedarf es einer gezielten, gesamthaften und systemischen Betrachtung und Steuerung. Die Beiträge sollen klären helfen, ob die Bündelung bzw. Abstimmung der Umweltbelange in einem "Umweltzielplan" oder "ökologischen Funktionsplan" als wirksamer Ansatz für eine nachhaltigere Raumentwicklung gelten könnte. Auch soll darauf eingegangen werden, inwieweit die räumliche Planung Koordinationsaufgaben hinsichtlich ergänzender (zum Beispiel auch ökonomischer) Instrumente übernehmen kann und sollte. Nicht zuletzt durch die Einführung der strategischen Umweltprüfung (SUP) für Pläne und Programme ist zu erwarten, dass die Diskussion über die bestehenden und anzustrebenden Umweltziele belebt wird und ein gangbares Instrumentarium hierzu eine wichtige Rolle spielt. Der in diesem Buch von vielen Fachexperten aus Praxis und Wissenschaft zusammen getragene und gemeinsam diskutierte Ansatz könnte ein machbarer Schritt in diese Richtung sein. difu

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X, 214 S.

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