Der Aufbruch in eine "Neue Welt". Die Auswanderung aus den schleswig-holsteinischen Kreisen Husum, Eiderstedt und Tondern in die Vereinigten Staaten in königlich-preußischer Zeit, 1867-1914.

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Bräist/Bredstedt

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ZLB: 96/92

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DI
S

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Abstract

Migrationen sind und waren schon immer Bestandteil der Menschheitsgeschichte. Sie beeinflußten jedoch nicht nur die Migranten, sondern auch die in der Heimat verbliebenen Menschen. Der Autor untersucht in seiner Studie die Auswanderung aus dem Westen und Norden des Herzogtums Schleswig in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges. Deshalb wird einleitend die Quellenlage zurÜberseeauswanderung aus der preußischen Provinz Schleswig- Holstein näher betrachtet; anhand zeitgenössischer preußischer Statistiken wird ein Überblick über den Verlauf der Amerikaauswanderung aus den Kreisen Eiderstedt, Husum und Tondern gegeben. Neben den statistischen Untersuchungen (u. a. zur Alters- und Berufsstruktur der Auswanderer) versucht der Autor, auch Einzelschicksale über mehrere Jahre hinweg zu verfolgen. Als Ursachen der Auswanderung werden analysiert: Wirtschaftliche und soziale Mißstände; Unzufriedenheit mit den politischen Verhältnisse; "Magnetwirkung" von Verwandten in den USA. mabo/difu

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470 S.

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Nordfriisk Instituut; 131