Die Arbeitskräftebeschaffung in den Südbezirken Kameruns während der deutschen Kolonialherrschaft 1884-1914; Parallelausg.: Auswirkungen der deutschen Kolonialherrschaft in Kamerun; Schriften d. Vereinigung von Afrikanisten in Deutschland, Bd. 4, Helmut Buske Verlag Hamburg
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1972
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SEBI: 75/1854
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Die Hypothese, daß die Arbeitskräftebeschaffung für die Kolonialwirtschaft den entscheidenden Desintegrationsfaktor der naturalwirtschaftlichen Gesellschaftsordnung in der Kolonie darstellte, wird für die wichtigsten Sektoren in Kamerun - Handel, Plantagen und Infrastruktur - überprüft. Im Mittelpunkt der Analyse stehen die Einwirkung der Kolonialverwaltung, die Lage der Arbeiter und die Auswirkungen der Arbeitsbedingungen. Dabei wird deutlich, daß die Ziele der Kolonialpolitik, die Methoden der Arbeitskräftebeschaffung und die Rechtfertigungsideologie der deutschen Kolonialherrschaft eine Einheit bildeten und die gesamten sozioökonomischen Strukturen der betroffenen Gebiete desintegrativ beeinflußten. Der Strukturwandel der traditionalen ökonomischen Gesellschaftsformation von der eigenständigen zu einer von der Kolonialwirtschaft abhängigen Entwicklung wird als Unterentwicklung bezeichnet; dieser Prozeß bedeutet, daß die Produktivkräfte der Kolonie zum Träger jener Strukturen wurden, die ihre Ausbeutung verschärften und reproduzierten.
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In: Göttingen, (1972) 204 S., Abb.; Tab.; Lit.
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Serie/Report Nr.
Schriften der Vereinigung von Afrikanisten in Deutschland; 4