Politik für periphere, ländliche Räume: Für eine eigenständige und selbstverantwortliche Regionalentwicklung.

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Hannover

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1611-9983

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Abstract

Regionen, in denen wirtschaftliche Strukturschwäche und eine geringe Bevölkerungsdichte zusammentreffen, geraten immer mehr in eine Abwärtsspirale kumulierender negativer Entwicklungen. Ökonomischer Strukturwandel und demografischer Wandel verstärken sich in diesen meist ländlich geprägten Regionen gegenseitig und führen dazu, dass die Tragfähigkeit der Einrichtungen und Angebote der öffentlichen Daseinsvorsorge in der bisherigen Form nicht mehr gewährleistet werden kann und die allgemeinen Lebensbedingungen sich bereits erkennbar verschlechtern. Bund, Länder und Kommunen sind daher gefordert, Leitbilder zu entwickeln und gute institutionelle Rahmenbedingungen zu schaffen, die mehr Spielräume schaffen und Möglichkeiten für eine eigenständige und selbstverantwortliche Regionalentwicklung von unten offen halten. Diese sollte ausgerichtet sein auf eine ökonomische und soziale Entwicklung, die die Verwirklichungschancen des Einzelnen erhöht, die ökonomischen, naturräumlichen und kulturellen Ressourcen des Raumes nachhaltig nutzt und in Wert setzt sowie durch den Aufbau eines guten regionalen Images gezielt ökonomische und kulturelle Impulse sucht und fördert. Notwendig erscheinen eine Reform der inneren Organisation, eine Reform der Förder- und Strukturpolitik sowie eine Reform der Kommunalfinanzen. Das Papier stellt hierzu Überlegungen an.

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21 S.

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Positionspapier aus der ARL; 77