Subjektiver Nutzen beim Gebrauch von Elektrofahrzeugen im ländlichen Raum. Ergebnisse einer explorativen Nutzerbefragung.

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Köln

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ZLB: Kws 360/125

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Abstract

Im Rahmen der sozialwissenschaftlichen Begleitforschung zum Projekt "E-Wald - Elektromobilität Bayerischer Wald" wurde eine Nutzerstudie durchgeführt. Das Hauptziel der Untersuchung bestand darin, herauszuarbeiten, wie Nutzer von Fahrzeugen der E-WALD Flotte subjektiv Nutzen konstruieren und welche Komponenten hierbei relevant sind. Betrachtet man die Ergebnisse im Überblick, so ist zunächst einmal zu konstatieren, dass Unterschiede zwischen den Nutzergruppen (privat, gewerblich, behördlich) wenn überhaupt nur marginal in Erscheinung treten. Die Ergebnisse der Studie lenken den Blick auf eine Reihe offener Fragen, die mit weiterer theoretischer und empirischer Arbeit zu klären sind. Dies betrifft auf der Makroebene etwa die Benennung institutioneller Mechanismen, die die Einführung von Elektromobilität fördern oder behindern. Auf der Mikroebene wären Fragen zu klären, die etwa die Vermittlung der (institutionell geprägten) gesellschaftlichen Makroebene und der individuellen Mikroebene betreffen. Hierzu zählen auch generell Fragen zum Umgang mit (neuer) Technologie, zur Mobilisierung von Wissensbeständen oder zum Aufbau neuen Fakten- und vor allem Prozesswissens beim Technikgebrauch.

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S.121-134

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