Die Region Halle-Leipzig. Gedanken zu einem Leitbild der dezentralen Entwicklung.
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DE
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Bonn
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0303-2493
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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
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Abstract
Der Wirtschaftsraum Halle-Leipzig umfaßt eine Fläche von 10.000 qkm mit 1,6 Mio. Bewohnern. Seine günstigen "harten" Standortfaktoren - hervorragende verkehrsgeographische Lage, ein (noch) leistungsfähiges Humankapital besonders in der Grundstoffindustrie und im Verarbeitenden Gewerbe sowie besondere Entwicklungsvoraussetzungen für produktions- bzw. unternehmensorientierte Dienstleistungen - befähigen ihn, erfolgreich am nationalen und europäischen Wettbewerb der Städte und Regionen teilzunehmen. Die gegenwärtige Umbruchsituation zeigt wesentliche Gemeinsamkeiten mit anderen ostdeutschen Verdichtungsräumen. Die großstädtischen Ballungskerne konnten - bei Verlust der Mehrzahl der Arbeitsplätze im Verarbeitenden Gewerbe - ihr relatives Gewicht als dominierende Arbeitsplatzstandorte der Region erhöhen sowie Umfang und Reichweite ihrer Pendlerverflechtungen ausweiten. Stadt und Umland wirken insofern zunehmend als gemeinsamer intra- wie überregionaler Entwicklungspol, und die Vernetzungen zwischen den beiden Oberzentren verstärken sich. Die besonderen Probleme der ehemals großindustriellen Verdichtungsräume wie auch der ländlichen Gebiete erfordern neben der generellen Stärkung der Zentren eine vielfältige intraregionale Kooperation, um sowohl die spezifischen Problemlagen besser lösen, als auch die Möglichkeiten der Bündelung von Mitteln und Interessen effektiver ausschöpfen zu können. - (n.Verf.)
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Informationen zur Raumentwicklung
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Nr.7/8
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S.521-530