Die Mühle in der Stadt. Müllerhandwerk in Göttingen, Hameln und Hildesheim vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert.

Verl. f. Regionalgeschichte
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Verl. f. Regionalgeschichte

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Bielefeld

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ZLB: 94/2866

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DI
S

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Abstract

Das Müllerhandwerk änderte sich mit der Technik der Getreidemühle. Die Arbeit beginnt jedoch als Annäherung an das Thema mit der Beschreibung der Arbeit in einem modernen Mühlenbetrieb (Wesermühlen AG). Ziel der Arbeit ist es, die Bedeutung der Mühlen in der Stadt zu erkunden. Am Beispiel dreier Städte wird untersucht, in welcher Weise das kommunale Mühlenwesen durch die Interessen von Stadtherren, Rat und Einwohnerschaft geprägt wurde. Es wird aufgezeigt, daß das städtische Müllerhandwerk in diesen Kommunen eigenen Gesetzmäßigkeiten unterworfen war, durch die es sich sowohl von anderen Handwerken als auch von der Müllerei auf dem Lande unterscheidet. Der Untersuchungszeitraum reicht vom Mittelalter bis 1810. Am Beispiel von Göttingen, Hameln und Hildesheim werden gemeinsame Grundstrukturen im Mühlenwesen nordwestdeutscher Städte aufgezeigt und spezifische lokale Ausprägungen dargestellt. Hameln wurde ausgewählt, weil es in der Literatur größere Beachtung findet, Hildesheim, weil sich hier die Müller in einer Genossenschaft organisierten, und Göttingen, weil sich hier die Mühlenverhältnisse durch keine Besonderheiten hervortaten und die Stadt daher als Vergleichsort herangezogen wird. sg/difu

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269 S.

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Veröffentlichungen des Instituts für historische Landesforschung; 31