Abfallentsorgung und Raumplanung als sozialgeographisches Konfliktfeld, dargestellt am Beispiel der geplanten Reststoffdeponie Bornheim-Brenig bei Bonn. Genese und Diskussion eines komplexen geographischen Themas der Planungsdidaktik.

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Bonn

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ZLB: 98/979-4
BBR: C 24 359

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DI

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Abstract

Seitdem der Boden als knappes Gut ins öffentliche Bewußtsein rückt, stehen Bürger und Gemeinden in ihrer Haltung gegen Abfallentsorgungsanlagen nicht mehr allein. Planungswiderstände kommen zunehmend auch von Seiten Träger anderer öffentlicher Belange, z. B. von den Wasserwirtschafts- und Naturschutzbehörden und den Interessenvertretungen der Land- und Forstwirtschaft. Oft liegen bereits konkrete Planungen der mit den Abfallbehörden konkurrierenden staatlichen Stellen für den betroffenen Freiraum vor, die der angestrebten Beanspruchung des Gebietes für Deponierungszwecke zuwiderlaufen. Es wird immer problematischer, Flächen zu finden, die die Neuanlage von nicht nur raum- und umweltverträglichen, sondern auch von wirtschaftlich vertretbaren Deponien erlauben. Die Untersuchung will dieses Konfliktfeld der Raumplanung und Abfallentsorgung analysieren, Probleme aufdecken und Lösungshypothesen unterbreiten. Eine der Aufgaben der Untersuchung ist es, am exemplarischen Fallbeispiel der geplanten Reststoffdeponie Bornheim-Brenig zu prüfen, ob die Raumplanung dem hohen Anspruch einer objektiven Interessenabwägung gerecht werden kann und tatsächlich zu tragfähigen Lösungen bei der Auseinandersetzung um Deponiestandorte kommt. sg/difu

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772 S.

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