Die Sozialstruktur der Stadt Trier in der frühen Neuzeit.

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SEBI: 74/3174

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Zusammenfassung

Mit Hilfe von Nahrungssteuer- und Schatzungsregistern von 1613 bis 1719 wird für die Bürgerschaft Triers die Sozialgliederung quantitativ ermittelt und damit eine differenziertere Sicht als bei der Heranziehung von Steuerlisten erzielt. Die Unterschicht umfaßte etwa ein Drittel der Bürgerschaft und hatte in Vermögenslosigkeit und Berufsstruktur gemeinsame Züge mit der nichtbürgerlichen Schicht. Kennzeichnend für die Mittelschicht ist eine Differenzierung innerhalb der Zunfthandwerker; während die Hälfte dieser Schicht aus einfachen Handwerkern mit einem Anteil von 10 Prozent am Gesamtvermögen bestand, zeigt sich die gute wirtschaftlich-soziale Lage vor allem im Nahrungsmittelgewerbe und in der Schifferzunft bei der oberen Mittelschicht, die ein Viertel des Vermögens innehatte. Die knapp ein Fünftel der Bürgerschaft umfassende Oberschicht verfügte über zwei Drittel des Vermögens und umfangreichen Grundbesitz und ergänzte sich stark durch Zuwanderung von Beamten und Akademikern.

Beschreibung

Schlagwörter

Stadtgeschichte, Sozialstruktur, Geschichte, Geschichtswissenschaft, Sozialgeschichte

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Bonn: Röhrscheid (1973) 369 S., Kt.; Tab.; Lit.; (phil.Diss.; Saarbrücken 1970)

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Stadtgeschichte, Sozialstruktur, Geschichte, Geschichtswissenschaft, Sozialgeschichte

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Rheinisches Archiv; 86