Reicht ein Glaswechsel anstatt eines Fenstertauschs? Komplettsanierungen und die EnEV.
Hammonia
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Datum
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Bandtitel
Herausgeber
Hammonia
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Hamburg
Sprache
ISSN
0939-625X
ZDB-ID
Standort
ZLB: Kws 510 ZB 6884
BBR: Z 143
BBR: Z 143
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Im Rahmen von energetischen Sanierungsmaßnahmen spielen auch die Fenster von Gebäuden eine große Rolle, denn das Energieeinsparpotenzial sowohl von Glas- als auch von Komplettfenstertausch ist enorm. Bei einem Wohngebäude mit rund 300 Quadratmetern Fensterfläche ist das ein jährliches Heizöläquivalent von rund 3.000 Litern. Durch die verschärfte Energieeinsparverordnung (EnEV) 2016 wurden die Anforderungen an Fenster zwar nicht direkt geändert, aber die Gesamtenergieaufwendungen müssen um 25 Prozent geringer ausfallen. Moderne Wärmeschutz- oder Passivhausfenster beziehungsweise -verglasungen haben gegenüber der Wanddämmung den Vorteil, dass nicht nur gedämmt wird, sondern gleichzeitig auch erhebliche Energiegewinne durch die Sonneneinstrahlung erreichbar sind. Die KFW-Bank fördert Vermieter bei der energetischen Sanierung im Programm "Energieeffizient Sanieren". Speziell für Fenster- oder Glastausch werden zinsgünstige Kredite vergeben. Außerdem gibt es direkte Zuschüsse für die Verbesserung der Einbruchhemmung. Im Jahr 2016 war der Fenstertausch die zweitbeliebteste Maßnahmen bei energetischen Sanierungen in der Wohnungswirtschaft. In dem Beitrag wird darauf hingewiesen, dass nur bei bestimmten Gebäude- und Fenstertypen anstelle eines Fenstertausches der Glastausch sinnvoll sein kann, denn der ist deutlich kostengünstiger. Es wird jedoch empfohlen, vorher prüfen zu lassen, ob sich die energetische Sanierung tatsächlich auf den Glastausch begrenzen lässt oder ob ein Komplettaustausch des Fensters notwendig ist.
Beschreibung
Schlagwörter
Zeitschrift
Die Wohnungswirtschaft
Ausgabe
Nr. 6
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Seiten
S. 30-31