Neue Wege für alte Menschen - Gerontopsychiatrische Fachtagung des Landschaftsverbandes Rheinland am 12. Mai 2005. 2. Aufl.

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DE

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Köln

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ZLB: 4-2006/2872

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Zusammenfassung

Die gerontopsychiatrische Fachtagung stellt Handlungsmodelle und Praxisbeispiele für Problemlösungen vor, die aus ganz unterschiedlicher Perspektive das Leitmotiv Vernetzung bzw. Verbund behandeln. Die Mehrheit pflegebedürftigen älterer Menschen erfährt Hilfe und Unterstützung primär in einem familiären (oder auch nachbarschaftlichen) Netzwerk. Diese Tatsache muss für die Sozialpolitik, aber auch für die Anbieter sozialer Leistungen Ausgangspunkt aller Überlegungen werden. Die Versorgung Demenzkranker gehört zu den großen sozialpolitischen Herausforderungen. Die Lage älterer Menschen, die im Rahmen einer depressiven Erkrankung lebensmüde werden und Suizidbegehen, ist erschreckend. Das Risiko einer Selbsttötung steigt bei den über 60jährigen steil an, besonders bei älteren Frauen. Die Vortragsfolge wird eröffnet von einem Vertreter der Alzheimergesellschaften NRW, der zeigt, welche Handlungsmöglichkeiten für die Selbsthilfe bestehen und wie Selbsthilfe der Betroffenen im öffentlichen Raum, in den Institutionen und in der Politik auf die Weiterentwicklung der gerontopsychiatrischen Versorgung Einfluss nimmt. Bei der Aktion Psychisch Kranke geht es - im nächsten Vortrag - um eine engere Verzahnung und Vernetzung der Psychiatrie mit der Altenhilfe, zwei Versorgungsbereiche, die ihre Möglichkeiten zur Zusammenarbeit noch lange nicht ausgeschöpft haben. Es schließen sich Darstellungen von neuen Formen der Zusammenarbeit an - es berichten: der Gerontopsychiatrische Verbund in Essen, an dem mehrere Kliniken und Altenhilfeeinrichtungen institutionell beteiligt sind, die Bergische Diakonie in Aprath, die im Rahmen der ergänzenden Hilfen nach dem Pflegeleistungsergänzungsgesetz ein niedrigschwelliges Hilfeangebot für demenziell Erkrankte und ihre Angehörigen als Baustein für aufgebaut haben, vorgestellt werden das Konzept der Angehörigenvisite an den Rheinischen Kliniken Köln, das neue Modell ambulant betreuter Hausgemeinschaften der Alexianer-Brüdergemeinschaft Münster und Köln, das Bonner Netzwerk gegen Depression und Suizid. goj/difu

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87 S.

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