Grün im städtischen Alltag. Rekonstruktion alltäglicher Raumproduktionen und Anknüpfungen für eine partizipative Stadtentwicklung.
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DE
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Dortmund
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ZLB: Kws 125/167
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DI
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Abstract
Die Arbeit hinterfragt die Relevanz von Grün für ein Wohnen und Leben in der Stadt und blickt dabei auf die Bedeutsamkeit von Grün im Spannungsfeld von gesellschaftlichen Zuschreibungen und gelebten Alltagserfahrungen. Ziel der Arbeit ist es zu verstehen, in welcher Weise Grün im städtischen Alltag in Erscheinung tritt und sinnhaft angeeignet wird. Zudem wird herausgestellt, wie sich die alltagsweltliche Relevanz von Grün in eine NutzerInnen-orientierte Entwicklung "grüner Orte" integrieren lässt. Mithilfe von ethnographisch orientierten Walking Interviews wird erhoben, wie Menschen ihre Räume wahrnehmen und erleben. Auch dienen Fotodokumentationen der Erhebung von Räumen, die als Symbolisierungen von Erfahrungen verinnerlicht werden. Als Ergebnis einer vergleichenden Analyse sinnhafter Aneignungen von Grün, wie sie in zwei Fallstudienräumen in Kiel und Dortmund beobachtet wurden, lassen sich acht Modi unterscheiden. Ihnen gemein ist, dass Grün einen grundlegenden Beitrag zu einem "guten Leben" leistet, während Grün dabei äußerst unterschiedlich aufgegriffen wird. Diese sozialtheoretisch abgeleiteten Erkenntnisse werden konzeptionell mit Aspekten der räumlichen Planung verknüpft. Diese Verknüpfung folgt der Frage, wie städtische Lebensräume "besser gemacht" werden können. Hier wird ein Ansatz zur Gestaltung alltäglicher Lebensräume entworfen, in dem sich die Planung an alltagsweltlichen Belangen der Bürgerschaft orientiert. Es wird aufgearbeitet, wie ihre Belange angemessen erschlossen und systematisiert werden können. Auch wird aufbauend auf dem Konzept des Place-Making aufgezeigt, wie sich alltagsweltliche Belange zur Entwicklung lebenswerter Städte in die Planungspraxis integrieren lassen.
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VIII, 286 S.