Verbesserung der praxisnahen Bewertung des Straßenzustandes.

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Bonn

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ZLB: 4-2007/636

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Abstract

Zur Beurteilung des Oberflächenzustands stehen für die systematische Planung von Erhaltungsmaßnahmen an Straßenbefestigungen nach Erfassung und Bewertung für die Auswerteabschnitte Zustandsgrößen, Zustandswerte, Teilwerte für Gebrauch und Substanz sowie der Gesamtwert zur Verfügung. Das derzeit im Rahmen der Zustandserfassung und -bewertung ZEB angewendete Verfahren war ursprünglich auf die visuelle Zustandserfassung ausgerichtet und bildet nach geringfügigen Anpassungen an die messtechnische Zustandserfassung trotz der in der ZEB-Praxis erkannten Schwachstellen im Wesentlichen noch immer die Grundlage der derzeitigen Zustandsbewertung. Mit dem Ziel der Verbesserung des Praxisbezugs des Bewertungsverfahrens wurden die erkannten Schwachstellen des bestehenden Bewertungsverfahrens und bereits vorliegende Änderungsvorschläge analysiert. Hieraus und auf der Grundlage der Ergebnisse einer inhaltlichen Analyse wurde ein mehrstufiger Vorschlag für die Verbesserung des Bewertungsverfahrens formuliert und die Auswirkungen anhand von Zustandsdaten der Bundesfernstraßen dargestellt. Da ein objektiv wissenschaftlicher Nachweis der Validität von Bewertungsalgorithmen prinzipiell nicht möglich ist, war die Plausibilität der 4 vorgeschlagenen Bewertungsvarianten in enger Abstimmung von und mit den Hauptanwendern der Bewertungsergebnisse, den Straßenbauverwaltungen der Länder, zu beurteilen. Für eine verbesserte Bewertung der Substanz auf der Basis von Zustands- und Bestandsdaten wurden aus den verfügbaren Informationen zum Aufbau, Querschnitt, Längsneigung und Verkehrsbelastung abschnittsweise der Bemessungsindex BI bzw. der Substanzwert (Bestand) SWB ermittelt und dem Substanzwert (Oberfläche) TWSUB gegenübergestellt. Es wurden mögliche Verknüpfungsmethoden der beiden Substanzwerte untersucht und eine kombinierte Verknüpfungsmethode zur Anwendung vorschlagen. difu

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142 S.

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Forschung Straßenbau und Straßenverkehrstechnik; 950