Fremdnutzung von Wohnungen. Wohnungsmarkt in der DDR.
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1990
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Zusammenfassung
Der Beitrag untersucht 2 Fragestellungen, nämlich ob die in der Statistik erfaßten Wohnungen in der DDR auch tatsächlich für Wohnzwecke genutzt wurden und wie hoch der Anteil an Wohnungen ist, die "planmäßig" für wohnfremde Zwecke genutzt wurden. Untersuchungsraum ist das Land Sachsen. Für die erste Frage relevant ist der Neubaubereich, für die zweite der Altbaubestand. Für den ersten Frageteil werden 4000 bis 6000 Wohnungen festgestellt. Sie wurden als zeitweilige Baustelleneinrichtungen oder Einrichtungen des Gesundheitswesens, Büroarbeitsplätze für die Gebäudewirtschaft oder Dienstleistungsräume für Reparaturannahmestellen, Polizeidienststellen etc. genutzt. Mit relativ geringem Investitionsaufwand könnten diese wieder mehr oder weniger in normalen Wohnraum "umgelenkt" werden. Für die zweite Frage wird die Wohnungszahl auf 20 bis 30000 Wohnungen in Sachsen beziffert. Die Mehrzahl dieser Wohnungen und Gebäude wurde bereits in den fünfziger Jahren von Betrieben, Verwaltungen, Instituten baulich instand gesetzt, modernisiert und bezogen. Gebäude dieser Art sind zumeist baulich auf die jetzige Nutzung zugeschnitten. Eine Wiedernutzung als Wohnungen wäre in jedem Fall mit besachtlichem Aufwand verbunden. (hb)
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Schlagwörter
Gebäude , Wohnung , Wohnraum , Neubau , Altbau , Zweckentfremdung , Büro , Verwaltung , Dienstleistung , Betrieb , Statistik , Wohnen/Wohnung , Belegung
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Die Bauwirtschaft, Wiesbaden 44(1990), Nr.6, S.19-20, Lit.
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Stichwörter
Gebäude , Wohnung , Wohnraum , Neubau , Altbau , Zweckentfremdung , Büro , Verwaltung , Dienstleistung , Betrieb , Statistik , Wohnen/Wohnung , Belegung