Die Rolle der Jugendsozialarbeit im Übergangssystem Schule - Beruf.

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Der Beitrag skizziert die rechtlichen Grundlagen für Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe im Bereich Übergang Schule Beruf ( Jugendsozialarbeit ), gibt einen Überblick über die Datenlage zu diesen Leistungen und beschreibt die Struktur der Leistungen auf unterschiedlichen Ebenen: Auf der Ebene der Kommunen und Landkreise, auf der Ebene der Länder und auf der Bundesebene. Der Beitrag zeigt, dass Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe bei der beruflichen Integration von Jugendlichen in der Regel gegenüber den Leistungen anderer Anbieter nachrangig und keine Pflichtleistungen sind. An den Gesamtkosten der Kinder- und Jugendhilfe ist der Anteil der Jugendsozialarbeit relativ gering, und das Ausgabenvolumen variiert stark zwischen den Ländern. Die Kommunen betrachten in sehr unterschiedlicher Weise Übergangspolitik als Feld kommunaler Politik. Entsprechend variieren Art und Umfang des Engagements der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe. Die Länder führen teils Modellprogramme durch, bieten (insbesondere die Stadtstaaten) eigene Maßnahmen an, oder versuchen eine flächendeckende Infrastruktur aufzubauen. Der Bund finanziert im begrenzten Umfang eine bundesweite Infrastruktur und nimmt über Modellprogramme eine Anregungsfunktion wahr. Zum Abschluss versucht der Beitrag, eine Entwicklungsperspektive für die Jugendsozialarbeit in Deutschland zu skizzieren. difu

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13 S.

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Wissenschaftliche Texte; 6/2005