E-Logistics für regionale Güterverteilerverkehre. Konzeptionelle Grundlagen und Praxisanwendungen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Kombinierten Verkehrs. Abschlussbuch zum Forschungsprojekt ELOKOV: E-Logistics für regionale Güterverteilerverkehre zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Kombinierten Verkehrs.

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Berlin

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ZLB: Kws 335/108

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Das Forschungsprojekt "E-Logistics für regionale Güterverteilerverkehre zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Kombinierten Verkehrs" (ELOKOV) wurde vor dem Hintergrund initiiert, dass das Thema "Nachhaltigkeit" für Industrie, Handel und Logistikdienstleister zunehmend an Bedeutung gewinnt. Dazu tragen aktuelle Debatten über "globalen Klimawandel", "Corporate Social Responsibility" und "Good Governance" maßgeblich bei. Solche Themen veranlassen Unternehmen zunehmend dazu, von einer engen, rein ökonomisch fokussierten Perspektive abzurücken, um im Sinne einer "Triple Bottom Line" ebenso ökologische und gesellschaftliche Wertvorstellungen in Leitlinien und Reflexionen unternehmerischen Handelns einzubeziehen. Der Kombinierte Verkehr, der durch den Einsatz von relativ umweltfreundlichen Güterzügen oder Binnenschiffen im Hauptlauf über große Distanzen sowie von wesentlich flexibleren Lastkraftwagen im Vor- und Nachlauf für den Bereich der City Logistics gekennzeichnet ist, gilt weithin als das leistungsfähigste Verkehrskonzept zur Realisierung von nachhaltigen Gütertransporten (Green Logistics). Allerdings leidet der Kombinierte Verkehr u.a. darunter, dass die ökologischen Vorteile von Gütertransporten per Eisenbahn oder Schiff durch die Umweltbelastungen von Lastkraftwagen mit Dieselantrieb im Vor- und Nachlauf erheblich beeinträchtigt werden. Daher wird oftmals der Einsatz von Lastkraftwagen mit Elektroantrieb als E-Logistics für regionale und City-nahe Gütersammel- sowie -verteilerverkehre des Kombinierten Verkehrs empfohlen. Dennoch wird der Einsatz von Elektro-Lastkraftwagen für den Bereich der City Logistics derzeit in der Regel als "zu teuer" abgelehnt. Dieses Vorurteil, das ein wesentliches Hemmnis gegenüber Investitionen in Elektromobilität darstellt, beruht auf einer einseitigen Kostenfokussierung. Um dieses Investitionshemmnis zu überwinden, wird ein Konzept für eine Erweiterte Wirtschaftlichkeitsanalyse des Einsatzes von Elektro-Lastkraftwagen im gewerblichen Güterverkehr entwickelt, das weithin übersehene Nutzenaspekte in den Mittelpunkt einer ganzheitlichen betriebswirtschaftlichen Betrachtungsweise rückt. Dieses Konzept befähigt betriebliche Entscheidungsträger dazu nachzuweisen, unter welchen Bedingungen sich Elektro-Lastkraftwagen für den Kombinierten Verkehr im Bereich der City Logistics wirtschaftlich vorteilhaft einsetzen lassen.

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X, 509 S.

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