Türkische Selbstständige in Deutschland. Strukturen und Erfolgsfaktoren im Gründungsprozess.

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Lohmar

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ZLB: Kws 625/1

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DI

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Abstract

Immer mehr Migranten prägen mit der Eröffnung eines neuen Ladens oder Büros das Erscheinungsbild der Städte. Nicht nur Alltagsbeobachtungen vermitteln den Eindruck, dass ausländische Selbständige ein ganz erhebliches wirtschaftliches Potenzial darstellen. So hat deren Bedeutung in den letzten 15 Jahren kontinuierlich zugenommen. Seit Anfang der 1990er Jahre ist die Zahl der Migrantenbetriebe um mehr als 60 % gewachsen. Mit der zunehmenden ökonomischen Bedeutung ausländischer Selbständiger in Deutschland gehen aber existenzielle Probleme einher. So partizipieren Ausländer zwar im Vergleich zu den Deutschen überdurchscnittlich häufig an Gründungen, jedoch auch an Schließungen. Das Hauptproblem im Umgang mit dieser Thematik ist, dass nur unzureichend Informationen über ausländische Selbständige vorliegen. Obwohl es in der bestehenden Literatur unumstritten ist, dass sich Strukturen und Bedürfnisse der Migrantenbetriebe von denen der deutschen Unternehmen unterscheiden, wurde dieser auch als "Ethnic Entrepreneuship" bezeichnete Bereich der Forschung in Deutschland bislang weitgehend vernachlässigt.

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XXX, 309 S.

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FGF Entrepreneurship-Research Monographien; 70