Demographischer Strukturwandel und örtliche Sozialpolitik - neue Bedingungen kommunaler Altenhilfeplanung.

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Bielefeld

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ZLB: 96/650-4

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DI

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Abstract

Vor dem Hintergrund der z. T. defizitären Altenhilfeplanungen werden neue Bedingungen der Altenpolitik analysiert und auf ihre künftigen Auswirkungen hin betrachtet. Ausgangspunkt der Überlegungen ist der demographische Strukturwandel der deutschen Bevölkerung. Dargestellt wird u. a. die Enttraditionalisierung familialer Zusammenhänge: die klassischen (überwiegend von Frauen repräsentierten) Solidarpotentiale der Familie werden künftig weit weniger verfügbar sein, als bisher angenommen. Es wird weniger (Schwieger-)Töchter geben, und diese werden auch weniger bereit und/ oder in der Lage sein, ihre alten Familienangehörigen zu unterstützen. Damit ändert sich quasi die "Geschäftsgrundlage" aller Altenhilfeplanungen. Der Autor stellt neuere Modelle der Altenhilfe und -selbsthilfe vor, die schwindende Solidarpotentiale auf kommunaler Ebene reaktivieren wollen. Damit verbindet sich die Absicht, realistische - weil für die Kommunen weitgehend kostenneutrale - Richtungen der Altenhilfe zu weisen. kmr/difu

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ca. 130 S.

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