Großsiedlungen. Risikofaktor oder Bauelement für die Entwicklungspolitik in den Städten der neuen Bundesländer?

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Bonn

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ZLB: 93/5189-4
BBR: C 23 699

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Abstract

In der letzten Zeit gibt es einige Untersuchungen, die sich mit den Großsiedlungen in den Neuen Bundesländern auseinandersetzen. Am bekanntesten sind dabei die Modellvorhaben, die unter der Überschrift "experimenteller Wohnungs- und Städtebau -ExWoSt-" durch das Bundesbauministerium gefördert werden. Im Vordergrund stehen dabei die technischen, baulichen und architektonischen Aspekte. Die Großsiedlungen haben allein durch ihre Größe von 100.000 und mehr Einwohnern ein großes Gewicht in der Stadt und in der Stadtregion. Sollten in diesen Siedlungen wirtschaftliche und soziale Krisen entstehen, würden sie nachhaltig auf die gesamte Stadt wirken. Die Studie will deshalb aufzeigen, was über die Sanierungs-, Mieten- und Wohnungspolitik hinaus möglich ist, um die Großsiedlungen zu festigen. Es sind dies zum einen Maßnahmen im Bereich der Infrastruktur. Hier besteht gerade aufgrund der Größe der Siedlungen die Möglichkeit, ein modernes, umweltfreundliches und finanziell tragbares Stadtverkehrssystem zu etablieren, daß den Wettbewerb mit dem Auto nicht zu scheuen braucht. Attraktive Einkaufs- und Dienstleistungzentren sind zum Abbau der Defizite dringend erforderlich. Wegen der günstigen Mischung der Einwohnerschaft liegt in den Großsiedlungen ein bedeutendes Potential von Teilzeit- und Vollarbeitskräften, die eine Ansiedlung von Bürofunktionen als hervorragend geeignet erscheinen läßt. In besonderen Fällen sollten über die Ansiedlung von Einkaufszentren und Bürostandorten hinaus weitere Institutionen herangezogen werden. So kann man an Büroparks, Gründerzentren, Gewerbeparks denken. Ziel der Maßnahmen muß die Entwicklung der Großsiedlungen hin zu einem markanten Stadtteil sein. goj/difu

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49 S.

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