Die Jovy-Gruppe. Eine historisch-soziologische Lokalstudie über nonkonforme Jugendliche im "Dritten Reich".

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Münster

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ZLB: 95/3638

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DI
S

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Abstract

In der Zeit der NS-Herrschaft entwickelten einige winzige religiöse, politische und bürgerliche Gruppen ihre Vorstellung von Widerstand, der zumeist in der Selbstverwirklichung und der Selbstbehauptung eigener und schon vorhandener Ideen, Ideologien und Prinzipien begründet war. 1941 wurde MichaelJovy vom Volksgerichtshof als Führer der sogenannten Jovy- Gruppe, einer Gruppe von elf Bonner katholischen Jugendlichen, zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt (das Urteil wird im Anhang der Arbeit dokumentiert). Der Autor betrachtet zunächst, ausgehend von der vorhandenen Literatur über die katholische, bündische und nationalsozialistische Jugend, die "Jugendszene" in Bonn gegen Ende der Weimarer Republik. Im Anschluß daran wird ein Überblick über die Probleme der Bonner Hitlerjugend in ihrem Aufbau bis 1935/36 sowie die Verfolgung der katholischen Jugendverbände nach 1933 gegeben. Weiterhin werden Entstehung, Werdegang, Aktivitäten, Kultur und Strafverfolgung speziell gegen die Jovy-Gruppe untersucht. Abschließend gibt die Studie noch einen Ausblick auf den weiteren Werdegang einzelner Gruppenmitglieder nach 1945. mabo/difu

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ca. 310 S.

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Geschichte der Jugend; 19