Vae victis! Spatial planning in the rescaled metropolitan governance in France.

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Heidelberg

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0034-0111

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ZLB: Kws 150 ZB 6820

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Abstract

Vae victis! Räumliche Planung in einer neu skalierten metropolitanen Governance in Frankreich. Der Beitrag befasst sich mit der Kluft zwischen den Erwartungen und den Auswirkungen der jüngsten Neuorganisation der Planungshoheiten in Frankreich. Durch eine Reihe legislativer Reformen in den Jahren 2010, 2014 und 2015 wurden "Metropolen" eingeführt. Konzipiert für Großstädte mit über 500.000 Einwohnern, bieten Metropolen eine neue Möglichkeit, Kommunen zu gruppieren (Etablissement Public de Coopération Intercommunale). Zudem sind sie integrierter als die von ihnen abgelösten Einheiten (communauté urbaine, communauté d'agglomération). Mit ihren größeren räumlichen Umgriffen und mehr Entscheidungsmacht sollten die Metropolen starke kollektive Akteure werden, verbesserte Dienstleistungen für ihre Einwohner erbringen und eine bessere Nutzung der Ressourcen sicherstellen. Die ersten Ergebnisse der Reform entsprechen diesen Erwartungen jedoch nicht. Metropolen sind oft kleiner als erwartet und die räumlichen Zuschnitte sind eher das Ergebnis politischer Verhandlungen als geographischer Überlegungen. Die Entstehung kollektiver metropolitaner Macht wird von den Bürgermeistern, die lokale Ansätze vorziehen, sowie von der nationalen Regierung gebremst. Der Schwerpunkt der Planungsziele gilt jetzt weniger der Umverteilung (das Sicherstellen einer ausgewogenen territorialen Entwicklung), sondern konzentriert sich stärker auf eine wachstumsorientierte Politik (die Steigerung metropolitaner Potenziale). Demzufolge gewinnen zentrale Gebiete wirtschaftliches Gewicht und Autonomie, während die Entwicklung der peripheren Gebiete rückläufig bleibt: Es gibt Gewinner und Verlierer.

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Raumforschung und Raumordnung

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Nr. 3

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S. 225-241

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